Wurzelspitzen-
resektionen

Ein chirurgischer Zahnerhaltungsversuch

Bei einer Wurzelspitzenresektion handelt es sich um eine chirurgisch-operative Kürzung einer oder mehrerer Wurzelspitzen eines Zahnes. Dabei wird zusätzlich eine Entfernung von entzündlich verändertem oder erkranktem Gewebe im Bereich der Wurzelspitzen vorgenommen.
 

Informationen

Welche Bedingungen müssen erfüllt sein?

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Ein wesentlicher Bestandteil für die Erfolgsaussichten einer solchen Behandlung ist die effiziente Wurzelkanalaufbereitung und -füllung bei Ihrer Hauszahnärztin oder Ihrem Hauszahnarzt.

Warum ist der Eingriff sinnvoll?

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Ziel der Maßnahme ist es einen mikrobiologisch dichten Verschluss durch Kürzung der Wurzelspitzen bis zum Bereich der vorher durchgeführten Wurzelkanalbehandlung nebst Füllung zu erreichen. Der Hintergrund des Verfahrens erschließt sich dabei aus der anatomischen Besonderheit der Wurzelspitze. Selbst bei einer ordentlichen durchgeführten Wurzelkanalaufbereitung können Bakterien in kleinsten Seitenkanälen der Wurzelspitze verbleiben und somit immer wiederkehrende Entzündungen begünstigen.

Welche Zusatzmaßnahmen gibt es?

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Eine zusätzliche Maßnahme zur Verbesserung der Erfolgsprognose von Wurzelspitzenresektionen ist die sogenannten retrograde Wurzelfüllung. Dabei wird ein Teilbereich der ehemaligen Wurzelfüllungen intraoperativ unter Zuhilfenahme von speziellen Instrumenten entfernt und durch ein den anatomischen und biologischen Besonderheiten angepasstes Material ersetzt. Diese Maßnahme wird  nicht durch die gesetzliche Krankenkasse getragen.

Daten & Fakten

Aufenthalt

1 h

OP-Dauer

0,5–1 h

Betäubung

örtliche Betäubung, Sedierung oder Narkose

Nachbehandlung

Kontrolle und Nahtentfernung nach 7 Tagen

Arbeitsunfähigkeit

7 Tage empfohlen

Gesellschaftsfähigkeit

nach 5–7 Tagen

Ergebnis sichtbar

sofort

Kosten

OP Leistung der gesetzl. Krankenkassen; ggf. RWF als private Zusatzleistung kostenpflichtig